Heute ist der 20.02.2026 und der Smithsonian National Museum of American History hat einen besonderen Anlass zu feiern. First Lady Melania Trump hat ihr elegantes inaugural gown von 2025 der First Ladies Collection gespendet. Diese Kollektion, die seit 1912 besteht, ist eine der beliebtesten Ausstellungen des Museums und umfasst über 1.000 Objekte, darunter nicht nur Kleider, sondern auch persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke aus dem Weißen Haus. Melania Trump ist damit die erste nicht-nacheinander amtierende First Lady, die ein inaugural gown zum zweiten Mal spendet, und sie ist erst die zweite in der Geschichte, die zwei solcher Kleider in der Sammlung vertreten hat, nach Ida McKinley.
Das Kleid, entworfen von Hervé Pierre, weist ein strapless Design aus off-white Seidencrepe auf, das mit schwarzem Seiden-Gazar verziert ist. Um das Ensemble zu komplettieren, kombinierte sie es mit einem Replikat eines Diamantbrooches von Harry Winston aus dem Jahr 1955, das an einem schwarzen Choker getragen wurde. Während der Präsentationszeremonie hoben Smithsonian Secretary Dr. Lonnie G. Bunch III und Museum Director Anthea M. Hartig die Bedeutung der Handwerkskunst hervor, die in die Herstellung solcher Couture-Gewänder einfließt. Ab sofort können die Besucher das Kleid täglich von 10:00 bis 17:30 Uhr im Rahmen der First Ladies Ausstellung besichtigen, und der Eintritt ist kostenlos. (Quelle)
Die Rolle der First Ladies
Die Ausstellung „The First Ladies“ ist mehr als nur eine Sammlung schöner Kleider; sie untersucht auch die inoffizielle, aber bedeutende Rolle der First Lady in der amerikanischen Geschichte. Diese Frauen haben oft die Präsidentschaft und die Nation auf vielfältige Weise geprägt. Die Ausstellung zeigt mehr als zwei Dutzend Kleider aus der fast 100-jährigen First Ladies Collection, darunter auch die von bekannten Persönlichkeiten wie Frances Cleveland, Lou Hoover, Jacqueline Kennedy, Laura Bush und Michelle Obama. Besonders interessant ist der Abschnitt „Changing Times, Changing First Ladies“, der die Rollen von Dolley Madison, Mary Lincoln, Edith Roosevelt und Lady Bird Johnson beleuchtet.
Diese Ausstellung regt die Besucher dazu an, über die sich verändernde Rolle der First Lady und die Entwicklung der amerikanischen Frauen in den letzten 200 Jahren nachzudenken. Sie verdeutlicht, wie die First Ladies nicht nur als Ehefrauen von Präsidenten, sondern auch als eigenständige Persönlichkeiten auftraten, die in der Gesellschaft einen wichtigen Einfluss ausübten. (Quelle)