Heute ist der 29.03.2026 und die USA feiern den Education and Sharing Day. An diesem besonderen Tag wird nicht nur die 250-jährige Geschichte der amerikanischen Bildung gewürdigt, sondern auch deren fundamentale Rolle als Säule von Freiheit, Chancen und bürgerschaftlicher Tugend. Diese Feierlichkeit hebt die immense Bedeutung einer rigorosen Bildung für die kommende Generation hervor und ehrt das Erbe von Rabbi Menachem Mendel Schneerson, einem einflussreichen jüdischen Führer, der 1941 vor der Nazi-Verfolgung in die USA floh und die Chabad-Lubavitch-Bewegung leitete. Unter seiner Führung erlebte das Judentum eine weltweite Revitalisierung nach dem Holocaust.
Die Administration betont die Vision des Rebbes, die sich auf intellektuelle Errungenschaften, Rechtschaffenheit und Glauben stützt. Ein zentrales Ziel ist die Wiederherstellung des Bildungssystems, um Werte wie Zweck, Dienst und Tugend zu fördern. Dabei wird ein Rückkehr zu gesundem Menschenverstand in den Klassenzimmern angestrebt, während gleichzeitig die ideologische Indoktrination beendet werden soll. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Rückgabe der Bildungssteuerung von nicht gewählten Bürokraten an die Staaten, lokalen Gemeinschaften und Eltern.
Bildung und Antisemitismus
Ein zentrales Anliegen der Feierlichkeiten ist das Engagement gegen Antisemitismus, um die Religionsfreiheit ohne Angst zu gewährleisten. Diese Verpflichtung zur Fortführung des Erbes von Rabbi Schneerson, das auf moralischem Mut, Glauben und Hingabe an die Freiheit basiert, unterstreicht die Werte, die die Republik Amerika leiten. Die Feier dient auch der Bestätigung, dass Amerika eine Nation bleibt, die von der Weisheit und Vorsehung des Allmächtigen geleitet wird.
Herausforderungen im Bildungssystem
Dennoch ist die Realität des Bildungssystems in den USA nicht nur von Erfolgen geprägt. Schülerinnen und Schüler kämpfen mit einer Negativspirale in der Bildung, die zu einem niedrigeren Einkommen und infolgedessen zu schlechteren Schulen für ihre Kinder führt. Trotz des historischen Urteils des Obersten Gerichtshofs von 1954, das segregierte Schulen für verfassungswidrig erklärte und darauf abzielte, Schwarzen eine gute Bildung zu ermöglichen, wiederholen sich Bildungsbiografien weiterhin. Ein Datenerklärvideo beleuchtet die Veränderungen der Durchmischung der Schulklassen seit dem Fall Brown v. Board of Education und thematisiert die Frage nach Bildungsgerechtigkeit.
Die Verbindung zwischen der Bildung und der sozialen Mobilität ist somit untrennbar. Eine solide Bildung ist nicht nur eine Voraussetzung für individuelle Fortschritte, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil einer gerechten Gesellschaft. Die Herausforderungen, die weiterhin bestehen, müssen angegangen werden, um sicherzustellen, dass die Werte von Freiheit und Gleichheit für alle Bürger verwirklicht werden.



