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Am 25. Februar 2026 kam es zu einem tragischen Vorfall in den Gewässern vor Kuba, als die kubanische Küstenwache auf ein US-registriertes Speedboot aus Florida feuert. Der Kreml äußerte sich am Donnerstag zu dem Vorfall und erklärte, dass die kubanische Küstenwache „richtig gehandelt“ habe, als sie angeblich auf das Boot schoss, bei dem vier Personen getötet und sechs weitere verletzt wurden. Laut kubanischen Behörden feuerten die Passagiere des Speedboots zuerst und verletzten dabei einen Kommandanten eines kubanischen Schiffs, das zur Identitätskontrolle ankam. Die kubanische Regierung behauptete, dass alle zehn Passagiere des Speedboots schwer bewaffnete kubanische Staatsbürger mit einer „bekannten Geschichte von kriminellen und gewalttätigen Aktivitäten“ gewesen seien, die versuchten, eine terroristische Infiltration durchzuführen. Ein weiterer Verdächtiger wurde in Kuba festgenommen und gestand, dass er für die „Empfangsgewährleistung der bewaffneten Infiltration“ verantwortlich war. Die kubanischen Behörden gaben an, das Boot sei mit Gewehren, Handfeuerwaffen, kugelsicheren Westen, Tarnuniformen und Molotow-Cocktails beladen gewesen.

Die US-Regierung, vertreten durch Außenminister Marco Rubio, erklärte, dass es keine Verbindung zu dem Speedboot oder seinen Passagieren gebe. Rubio kündigte an, dass die US-Botschaft in Havanna an dem Fall arbeite und die wahren Umstände des Vorfalls klären möchte. Es wird zudem untersucht, ob die Opfer amerikanische Staatsbürger oder dauerhafte Einwohner der USA waren. Zwei der Passagiere wurden namentlich als Amijail Sánchez González und Leordan Enrique Cruz Gómez identifiziert, die von kubanischen Behörden wegen terroristischer Aktivitäten gesucht werden. Der Bruder eines der Getöteten äußerte Trauer und sprach von dessen obsessivem Streben nach Freiheit für Kuba.

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Der Vorfall im Kontext

Dieser Vorfall ereignet sich in einer Zeit hoher Spannungen zwischen den USA und Kuba, die bis in die Zeit der kubanischen Revolution 1959 zurückreichen. Die USA betrachten Kuba als eine „außergewöhnliche Bedrohung“ für die nationale Sicherheit und haben ein weitreichendes Wirtschaftsembargo verhängt, das bis heute besteht. Die Trump-Administration hatte aggressive Maßnahmen gegen Kuba ergriffen, und die aktuellen Spannungen sind ein Ergebnis dieser politischen Atmosphäre. Die UN warnt zudem vor einem „humanitären Kollaps“ in Kuba, bedingt durch Energie- und Treibstoffmangel, was die Situation weiter anheizt.

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In den letzten Jahren haben die USA versucht, das kubanische Regime zu schwächen, was auch Auswirkungen auf die Energieversorgung hat. Präsident Trump hatte Ende Januar 2026 einen nationalen Notstand ausgerufen, um Druck auf Kuba auszuüben. Rubio hat ein persönliches Interesse an der politischen Zukunft Kubas, da er Sohn kubanischer Einwanderer ist. Er äußert den Wunsch nach einem Regimewechsel in Kuba, betont jedoch, dass die USA keinen aktiven Wechsel herbeiführen werden. Diese Dynamik könnte die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter erhöhen.

Die kubanische Regierung erklärte, dass sie ihre Souveränität und Stabilität in der Region schützen wolle. Florida’s Generalstaatsanwalt James Uthmeier kündigte an, Ermittlungen einzuleiten und die kubanische Regierung zur Rechenschaft zu ziehen. Währenddessen bleibt die US-Küstenwache und das Ministerium für Innere Sicherheit an dem Fall dran, um die Fakten unabhängig zu überprüfen. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen dieser Vorfall für die Beziehungen zwischen Kuba und den USA haben wird und ob sich die Spannungen weiter verschärfen werden.

Für weitere Informationen zu diesem Vorfall lesen Sie bitte die vollständigen Berichte: Breitbart und AP News sowie die Hintergründe über die US-Kuba-Beziehungen auf DW.