Am frühen Sonntagmorgen, dem 2. März 2026, ereignete sich im Buford’s Backyard Beer Garden in Austin, Texas, ein tragischer Vorfall. Ein 53-jähriger Verdächtiger, der während des Angriffs ein T-Shirt mit iranischer Flagge unter einem Hoodie mit der Aufschrift „Property of Allah“ trug, eröffnete das Feuer und tötete zwei Personen. Darüber hinaus wurden 14 weitere Menschen verletzt, drei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand. Der Angreifer, der als Ndiaga Diagne identifiziert wurde, wurde während eines Schusswechsels mit der Polizei erschossen, die binnen einer Minute nach dem ersten Hilferuf eingreifen konnte. Laut Berichten war Diagne ein naturalisierter US-Bürger, der ursprünglich aus Senegal stammte und 2013 die US-Staatsbürgerschaft erlangte, nachdem er 2000 mit einem B-2 Touristenvisum in die USA eingereist war.
Zeugen berichteten, dass der Angreifer mehrmals mit seinem SUV an der Bar vorbeifuhr, bevor er das Feuer eröffnete. In seinem Fahrzeug wurde ein Koran gefunden, und bei einer Durchsuchung seines Hauses fanden die Beamten eine iranische Flagge sowie Bilder iranischer Führer. Der Vorfall hat die lokale Gemeinschaft erschüttert, insbesondere weil er sich in einem belebten Nachtleben-Viertel ereignete, nur wenige Kilometer von der University of Texas at Austin entfernt. In den letzten fünf Jahren gab es mindestens zwei weitere hochkarätige Schießereien in diesem Bereich, was die Sorgen über die Sicherheit in den USA verstärkt.
Untersuchung als potenzieller Terrorakt
Die FBI-Untersuchung des Vorfalls hat die Möglichkeit eines terroristischen Hintergrunds ins Spiel gebracht, insbesondere vor dem Hintergrund eines kürzlichen Angriffs der USA und Israels auf den Iran. Texas Gouverneur Greg Abbott äußerte sich besorgt über die Bedrohungen im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten und warnte vor aggressiven Maßnahmen. Die Polizei hat bislang kein Motiv für Diagnes Handeln bekannt gegeben, was die Spekulationen um die Hintergründe des Angriffs anheizt.
Die Tragödie hat nicht nur lokale, sondern auch nationale Relevanz, da sie in einen größeren Kontext von Waffengewalt in den USA eingepasst werden kann. Laut einer Studie sterben in den USA mehr Teenager durch Waffengewalt als durch Verkehrsunfälle, was die besorgniserregende Realität der Waffengesetzgebung und -nutzung im Land verdeutlicht. Diese Entwicklungen werfen Fragen nach der Sicherheit in der Gesellschaft auf und erfordern eine dringend benötigte Diskussion über geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Waffengewalt.
Für weiterführende Informationen über die Problematik der Waffengewalt in den USA können Sie die Studie auf Spiegel.de einsehen.



