Am 2. März 2026, im Kontext der anhaltenden Unruhen im Iran, hat die Iranian Independent Filmmakers Association (IIFMA) eine bemerkenswerte Stellungnahme veröffentlicht, die die Militärschläge der USA und Israels gegen das iranische Regime unterstützt. Diese Unterstützung kommt inmitten einer massiven Welle von Protesten gegen die autoritären Herrscher des Landes, die laut IIFMA im vergangenen Jahr über 40.000 Menschen bei der Niederschlagung pro-demokratischer Proteste getötet haben. Die Organisation appelliert an die internationale Gemeinschaft, das iranische Volk zu schützen und gezielte Maßnahmen gegen die Verantwortlichen der Unterdrückung zu ergreifen, um unschuldige Zivilisten nicht zu gefährden. Dabei wird kritisiert, dass das Regime nationale Reichtümer in nukleare und militärische Infrastruktur investiert, während die Bevölkerung unter harter Armut leidet.
Die IIFMA fordert zudem die Filmindustrie weltweit dazu auf, die Stimmen der während der jüngsten Unruhen verhafteten Filmemacher zu verstärken. Unter ihnen finden sich Namen wie Dawood Abbasi, Navid Zarehbin und Ghazale Vakili, die zusammen mit der Musikerin Negin Khaksar in Haft sind. Die Besorgnis über die Verhaftungen und die brutale Unterdrückung durch das Regime ist groß, insbesondere angesichts der alarmierenden Zahl von 49.877 verhafteten Personen, deren Namen die IIFMA gefordert hat, um die wahre Schwere der Brutalität des Regimes sichtbar zu machen. Es besteht die ernsthafte Sorge, dass viele dieser Inhaftierten während ihrer Haft getötet werden könnten.
Die Kunst und ihre Verfolgung im Iran
Im Rahmen der aktuellen Unruhen wurden mindestens 20 Künstler und Filmemacher getötet, darunter prominente Persönlichkeiten wie der Filmregisseur Javad Ganji und die Geigerin Sanam Pourbabaei. Diese Tötungen verdeutlichen die brutale Repression, die die iranischen Behörden gegen kreative Köpfe ausüben, die sich gegen die Maßnahmen des Regimes aussprechen. Amnesty International dokumentiert zudem erschreckende Fälle von willkürlichen Massenfestnahmen und Folter, die die ohnehin schon angespannte Lage weiter verschärfen.
Die Situation im Iran ist so ernst, dass die UN-Untersuchungsmission am 29. Januar 2026 um zwei Jahre verlängert wurde. Dies geschah auf Antrag von Deutschland und vier weiteren Staaten und zeigt, dass das internationale Interesse an der Lage im Iran wächst. Laut Berichten von Amnesty International sind die Verfahren gegen die Protestierenden geprägt von Folter und unfairen Bedingungen; viele der Angeklagten stehen aufgrund von vermeintlichen Straftaten während der Proteste im Januar 2026 vor Gericht.
Internationale Reaktionen und der Druck auf das Regime
Inmitten dieser kritischen Lage äußern sich auch viele Hollywood-Stars kritisch zu den Militärschlägen des Präsidenten gegen den Iran. Schauspieler wie Rosie O’Donnell, Stephen King und Mia Farrow haben ihre Stimme gegen die US-Politik erhoben, während die IIFMA gleichzeitig fordert, dass der Druck auf das iranische Regime erhöht wird, um die Namen der verhafteten Personen offenzulegen und die Repression zu beenden. Die Morddrohungen gegen Minderjährige und die brutal durchgeführten Hinrichtungen, die Amnesty International dokumentiert, sind weitere Zeichen für die menschenverachtende Politik, die im Iran herrscht.
Die Lage im Iran bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um das iranische Volk und dessen Recht auf ein Leben in Freiheit und Würde zu schützen. In einer Zeit, in der die Stimmen der Unterdrückten laut werden, ist es entscheidend, dass diese nicht ignoriert werden. Die IIFMA und zahlreiche Künstler und Aktivisten weltweit rufen weiterhin dazu auf, sich für die Freiheit und die Menschenrechte im Iran einzusetzen.



